Der Blick auf
Florian’s Leben

Mit 19 Jahren hat Florian die erste GmbH gegründet. Neue Medien hat er an der Zürcher Hochschule der Künste studiert und um die Jahrtausendwende hat er sich bereits in das Thema Mensch und Digitalisierung vertieft.

Dann platzte die Internet Bubble.

Die erste Desillusionierung der euphorischen neuen Wirtschaft erfuhr er mit voller Wucht. An nichts wurde mehr geglaubt, Verunsicherung und Misstrauen waren die Treiber, Investitionsgelder waren weg oder eingefroren.

Er hat die Zeit genutzt das Zusammenspiel von Mensch und Digitalisierung zu vertiefen:

  • Wie können sich Menschen auf die Digitalisierung einlassen?
  • Wie schafft man es Menschen zur besseren Zusammenarbeit zu bewegen?
  • Und was braucht eine Organisationen, damit das Zusammenspiel Mensch und Digitalisierung zum Unternehmenserfolg substantiell beiträgt?

Dann kam Facebook. Und es folgten all die Sozialen Medien und das Digitalisierungsrad begann immer schneller zu drehen.

Die Gesellschaft trainierte die digitale Vernetzung und Organisationen wurden gefordert dieses Training der Menschen und den Speed der Technologie in Erfolg zu transformieren.

20 Jahre und für ihn fünf digitale Revolutionen später hat der Mehrfachgründer seinen Rucksack prall gefüllt mit Erlebnissen und begegneten Herausforderungen. Er ist auf der Who ist Who-Liste der digitalen Schweiz von “Finanz und Wirtschaft” und dann hat er 2018 den “Stecker gezogen” und das Agentur- und Beratungsleben hinter sich gelassen.

Selbstdiagnose: #BOREout – zu viel vom Gleichen.

Heute trainiert er angehende Facilitator*innen der LEGO Serious Play Methode und hat das grösste Netzwerk für Facilitators in der Schweiz und Österreich mit über 100 Members gegründet. (TheSeriousPlayer.com)

Mit seiner Frau Niki Wiese hat er die Zukunftbureau-Bewegung ins Leben gerufen – Anlaufstellen für Zukunftsfragen in jedem Ort.

Er schreibt mit Niki am Buch “Die Gestaltungsgesellschaft” und selber an einem Roman.

Seine Zukunftsfragen und Podcasts publiziert er hauptsächlich auf Linkedin und den gängigen Podcast-Plattformen.

Die jungen Jahre

1978:
Geboren in Graz (Österreich)

1981:
Exportiert in die Schweiz und da aufgewachsen

1996:
Mit 19 Jahren erste GmbH während Gymnasium

2000-2004:
Studium [Neue Medien] an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

2002/2003:
Entwicklung Lomo.Love.Program (Affiliate Programm) bei lomography.com in Wien

Das Ziel: Die eigene Agentur

2003-2006:
Erste Agentur
Lux Idea Engineering GmbH

– Der Eintritt

2006-2007:
Zweite Agentur
Bonbons Deluxe

– Der Anlauf

2007-2014:
Dritte Agentur
coUNDco AG

– Der Durchbruch

2015-2018:
Von der Agentur zur Unternehmensberatung:
The Relevent Collective AG

– Die Spezialisierung

Der Bruch

1.
Vom Agentur-Fuzzi zum Pirat

*

2.
Vom Agenturzirkus zur Sinnarbeit

*

3.
Vom “neue Joghurtsorte crazy cool”-Bewerben zum Stärken der Selbstwirksamkeit von Menschen

*

4.
Vom Identifizierten zum Desinteressierten zum Engagierten

*

5.
Vom klassischen Top-Down Firmendenken mit Angestellten, Büro und Team-Events zum dezentralen Bottom-Up Ökosystem

*

6.
Vom Umsatz jagen zum Ausdruck leben

*

7.
Vom Dienstleister zum Mitgestalter

*

8.
Von der Hierarchie- zur Partizipationsform

*

9.
Von “nur weil ichs kann und es sich verkauft” zu “was mich wirklich wirklich antreibt und was ich dafür tun will”

*

10.
Vom Müssen zum Wollen

*

11.
Vom Nullpunkt
zum Startpunkt
zum Nullpunkt
zum Startpunkt

*

Familie gründen

Niki kennen und lieben lernen

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The Kids

Gründen, gründen, gründen

2017-2019: Mitgründung des “Stalls der Möglichkeiten” ANIM in Savognin (Surses, Graubünden) – Prototyp der Zukunftbureau-Bewegung

Mehr zum Stall und Projekt: https://anim.jetzt/

ANIM bedeutet Freude, der gute Geist auf Rätoromanisch (surmiran).

ein Stall
ist ein Stall
ist ein Kraftwerk
ist eine Denkstube
ist ein Ort für reale Utopien
ist eine Mutmacherei
ist ein Stall

 

Mit dem Stall als Workspace, als Ort für Workshops, als Raum für Dialog und Reflexion und mit Initiativen und Inszenierungen möchten wir unseren Teil zur Zukunftsgestaltung beitragen.

2015/2016: KTI-Forschungsprojekt mit Hochschule Luzern

Aufbau und Management von Online Communities für eine nachhaltige Kundenbeteiligung

Die wichtigste Eigenschaft von Online Communites? Die Mitglieder sind freiwillig aktiv. Sie stellen Fragen, geben sich gegenseitig Antwort, tauschen Erfahrungen aus, wertschätzen Inhalte oder lesen die Beiträge, die andere verfasst haben. Im Gegensatz zu Social Networking Sites wie Facebook, sind die Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer unternehmenseigenen Community stärker und es geht darum, sich zu engagieren und gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Ziel 1:
Die Studie zielt darauf ab, die Motive welche Community-Mitglieder für sich persönlich in einer Online Community eines Unternehmens verfolgen, offen zu legen.

Ziel 2: 
Die Studie identifziert die technischen und gestalterischen Anreizelemente mit denen die Motive der Nutzerinnen und Nutzer angesprochen werden können.

2014: Social Business Forschung mit Universität Zürich und Lithium

5 Findings in Management Summary:

  1. Leading DACH companies are engaged in social media activities. Differences in breadth and depth of usage are visible.
  2. Firms have to deal with pressure exerted by customers and have to meet their demands.
  3. The social media strategy is not integrated into business processes and top management commitment needs to be better communicated throughout organizations. So far, social media is rather an operational than an executive issue.
  4. Firms lack valid KPIs to control performance.
  5. Social media budget tends to come from reduced spending on traditional marketing programs.

2013-2020: Mitentwicklung, Dozentur und Abnahme Abschlussarbeit am CAS-Lehrgang der Hochschule Luzern

Das CAS-Programm vermittelt vertieftes Wissen zum Management digitaler Kanäle wie Web, Social Media, Mobile und Search sowie die Gestaltung geeigneter Strategien und Massnahmen für den Aufbau und die Führung ergebnisorientierter Kommunikationsbeziehungen. Dabei stehen vier Entscheidungsbereiche im Fokus: «Channel», «Content», «Community» und «Controlling». Diese werden theoretisch vermittelt und anhand von Praxisbeispielen diskutiert. Konzeptuelle Ansätze wie beispielsweise Campaigning, Content Marketing, Storyfication/Gamification und Mobile First! werden systematisch aufgearbeitet.

Ich darf jährlich inhaltlich mitgestalten, dozieren und Studentenprojekte mentorieren und abnehmen.

2010: Mitrettung der letzten Instantfilm Fabrik der Welt für Polaroid Kameras (The Impossible Project)

Damals fast undenkbar und unmöglich – impossible eben – haben ein paar Verrückte rund um “Doc” (Florian Kaps) an die Rettung der letzten Fabrik der Welt für die Herstellung von Instantfilm für Polaroid Kameras geglaubt. Was als das “The Impossible Project” gestartet ist, ist heute nach x Investorenrunden in russischer Hand zu “Polaroid Originals” geworden.

Mehr zum heutigen Stand des Projekts:
https://eu.polaroidoriginals.com/
https://www.fotointern.ch/archiv/2017/09/15/aus-impossible-wird-wieder-polaroid-originals/

Mehr zur Entstehungsgeschichte im Wirtschafts-Magazin “brand eins”:
https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2009/identifikation/alles-im-weissen-rahmen

 

2010-2016: Mitgründung Box Network Europe

We are a smart network of like-minded, independent digital agencies. We create the future of networked collaboration in strategy, communication and innovation.
http://boxnetworkeurope.com/

2010-2016: Mitgründung Center for Storytelling

Das Center for Storytelling ist ein Netzwerk von Storytelling Spezialisten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gestaltung. Ausgelotet wird das Feld des Storytellings. An Hochschulen, Universitäten und in der Praxis soll das Thema fokussiert werden. Das Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und diese im begleiteten Transfer mit der konkreten Alltags-Praxis zu verknüpfen. Das Center for Storytelling hat jährliche Konferenzen veranstaltet zu diversen Schwerpunktthemen. Zum Beispiel: Data Stories oder Identity Stories.

Alle Referate der Konferenzen findest du hier

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