Sobald ich mit etwas identifiziert bin, ist erhöhter Trigger-Alarm.
In kurz: Weil es mir dann nicht mehr wurscht sein kann.

 

Mir fehlt der Abstand.

Das Feld ist eröffnet für „persönlich nehmen“, „mich falsch fühlen“, „angegriffen fühlen“.

Reaktion? Abwehr, Verteidigung, Abwehr. Voll im Amygdala-Rausch! Yiha!

Mein Gestalttherapeut und Held:innenreiseleiter Philipp hat mir im Bezug auf Des-Identifikation bei Beziehungsknatsch empfohlen: „Geh mit der Welt von Niki mit. Lass deine Trigger und Nöte mal stehen und reise mit ihr durch ihre Themen.“

Wow! Wie befreiend, nicht dauernd in Not zu kommen oder zu sein. Ich kann dann zuhören. Mich interessiert alles und ich erkunde mit Niki mit. Gelingt mir das immer? Haha!

Es ist grösste Herausforderung „Täter“ und „Freund“ in einem in dem Moment zu sein, je nach Thema.

Bin ich angesprochen oder „kritisiert“, dann bleib ich in der Welt von Nikii und gehe nicht in meine Nöte. Ich bin so gut wie möglich raus aus der Identifikation mit dem „Täter“ und rein in den Freund.

Ich hab angefangen, das „in die Welt des anderen zu gehen“ auszuweiten auf Business. Da ist es zugegebener Massen etwas einfacher.

Es hilft mir beim Zuhören, wenn ich mir sage: „Jetzt geh ich in XY’s Welt. Schau mich da um und erkunde die Perspektive des anderen.“

Ach, wie befreiend!

Und wann kommen meine Themen?
Na, die kommen danach. Ich lade in meine Welt ein und bringe da, was ich noch nötig finde. Selten ist nach dem Erkunden der anderen Welt, „ALLES“, was ich zuvor in Not wichtig fand, noch wichtig. Vieles löst sich von selbst auf und es bleibt das noch mir wirklich Wichtige. Da navigiere ich dann mit meinem Gegenüber durch.

Alles klar? Sonst chat mit mir oder reply auf diese Mail, wenn du mehr wissen willst.